Buchtipp vom

James Baldwin

Ein anderes Land

„Verstörung“ ist der Gewinn, den dieses Buch bereithält. Lohnt es sich, dafür einen Roman zu lesen? Ganz sicher, wenn er so unglaublich gut geschrieben ist, wie dieser, erschienen 1962 unter dem Titel Another Country. Es wurde ein Erfolg für James Baldwin in seiner Heimat USA; fertiggestellt hatte er ihn aber im „freiwilligen“ Exil in Europa (Istanbul!). Dorthin ging er in einer Zeit, als …

Buchtipp vom

Albert Camus / Maria Casarès

Schreib ohne Furcht und viel. Eine Liebesgeschichte in Briefen 1944-1959.

Eine große, leidenschaftliche Liebesgeschichte.

Der Schriftsteller Albert Camus (1913-1960), Nobelpreisträger von 1957, gehört zum Kanon der Weltliteratur. Dass er nicht nur ein großer Erzähler war, sondern auch ein wunderbarer Briefeschreiber, beweist der nun druckfrisch erschienene Briefwechsel mit seiner Geliebten Maria Casarès. Sie lernten sich im Jahr 1944 im besetzten Paris kennen und wenig später beginnt eine leidenschaftliche Liason, …

Buchtipp vom

Marie Golien

Cainstorm Island - Der Gejagte

Cainstorm Island ist eine arme Millionenstadt und in dieser lebt Emilio. Um die Schulden seiner Familie zu begleichen lässt er sich von der asarianischen Firma „Eyevision“ einen Chip ins Gehirn pflanzen. Durch diesen können seine Zuschauer die Gefahr durch seine eigenen Augen sehen und hören. Trotz seiner Bemühungen seine Zuschauer durch waghalsige Sprünge über Häuserdächer zu beeindrucken steigen …

Buchtipp vom

Hildegard E. Keller

Was wir scheinen

Auf Augenhöhe mit der Hauptfigur: Der großartige Hannah-Arendt-Roman von Hildegard E. Keller Es ist sicher ein gewagtes Unternehmen, über die Philosophin und Denkerin Hannah Arendt einen Roman zu schreiben. Um es vorwegzunehmen: Der Schweizer Literaturwissenschaftlerin und Autorin Hildegard E. Keller ist es mit ihrer Romanbiografie gelungen. Von ihrem Refugium, dem Schweizer Örtchen Tegna aus …

Buchtipp vom

Nathaniel Hawthorne

Zwanzig Tage mit Julian und Little Bunny

Eine äußerst kurzweilige Unterhaltung erlebt man bei der Lektüre des kleinen Bandes „Zwanzig Tage mit Julian und Little Bunny“ von Nathaniel Hawthorne, das in diesem Frühjahr im Jung und Jung Verlag erschienen ist. Hierin beschreibt Hawthorne in zwanzig Tagebucheinträgen von den (Alltags-)Freuden, die er mit seinem 5-jährigen Sohn Julian erfährt. Frau und Töchter Hawthornes verbringen einige …